Servizi turistici a Marinella di Selinunte
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Selinunt – Die ruinen der Götter
Siedelter
aus Megara Hyblaea, einer antiken griechischen Siedlung in der Nähe von
Syrakus, gründeten um die Mitte des 7.Jh.v.Chr. Selinunt. Die Stadt entwickelte
sich zu einem wirtschaftlichen und militärischen Match und unterhielt sowohl
mit den Elymern in Segesta und wie auch mit den Karthagern politische und
wirtschaftliche Beziehungen. Rasch dehnte Selinunt ihre Vorherrschaft aus,
indem sie dass ausgedehnte Hinterland bis zum Flussdelta des Platani eroberte
und 570v.Chr. Eraclea Minoa gründete. Die Stadtanlage von Selinunt lag auf
einem Hochplateau aus Kalkstein, das von zwei Flüssen, dem Modione (der
antike Sèlinus- Name der Wilden Petersilie, die üppig am Flussufer wuchs)
und dem Gorgo Cottone eingerahmt wurde. Während zwei Jahrhunderten wuchs
hier eine blühende und mächtige Stadt, die eine eigene Münzprägestätte besaß
und eine Bevölkerung von rund 80.000 Menschen zählte. Ihre ursprüngliche
griechische Culture nahm auch Typische punische Sitten und Bräuche auf und
ihre künstlerische Entwicklung war artikulierter und origineller, als diejenige
der griechischen Kolonien Ostsiziliens. Dies zeigen die meisterhaften Reliefs
der metopen, welche die Templerfronten schmückten. 16 Metopen sind erhalten
geblieben und können heute im archäologischen Museum von Palermo bewundertwerden.
Aber ouch die Kleine Bronzestatue – der Ephebe von Selinunt – (Museum von
Castelvetrano) zeigt nubbin dem durchaus griechischen Aufbau klaren lokalen
Einfluss. Die Beziehungen zur Segesta un in der Folge auch zu Karthago,
ihrem traditionellen Verbündeten, verschlechterten sich wegen Grenzproblemen
nach einer Periode friedlichen Zusammenlebens, da auf regem Handelsverkehr
basiert hatte. Vorwand für die Auseinandersetzungen wurde der Konflikt zwischen
Athen un Syrakus. Athen forderte Hilfe bei Segesta an, währenddeem Selinunt
Syrakus unterstürze und die Sizilische Expedition Athens unter der Führung
Nikias besiegte. Die Stadt Segesta fühlte sich nun stark von Selinunt bedrängt
und rief Karthago zu Hilfe. Nach einer neuntägigen Belagerung wurde Selinunt
409 v.Chr.zerstört. Ein paar Jahre spatter baute Hermokrates die Stadtmauern
wieder auf und machte den Ort zu seinem Generalquartie. Aber vergeblich
rief er die griechische völkerung Siziliens gegen die
karthagische
Gefahr auf. Gegen Ende des 3.Jh.v.Chr. schleiften dann die Karthager die
Stadt, um den anziehenden Römern nichts in die Hände fallen zu lassen, und
die letzten Bewohner zogen nach Lilybaeum, dem heutigen Marsala. In byzantinischer
und arabischer Zeit lebten kleine Siedlergruppen auf der Akropolis, dann
werlor sich der Name der Stadt. Der ort wurde als “Landgut der Götze” oder
“Ort der Flöhe”bezeichnet. Erst um die Mitte des 16. Hh. Identifizierte
der Dominikanermönch Tommaso Fazzello die Ruinen als das antike Selinunt.
Die archäologischen Ausgrabungen begannen 1825 auf Initiative von zwei englischen
Architekten, Harris und Angel, die einige Metopen (archäologisches Museum
in Palermo) entdeckten. Bis heute wurde fast ununterbrochen weitergeforschtm
der größte Teil der Stadt muss allerdings noch ausgegraben warden . 1983
wurde der archäologische Park der 270 hektaren umfasst, geschaffen .
DIE AKROPOLIS
Der Hügel wurde von den Siedlern aus Megara geebnet und dort entstanden
die ersten Bauten. Ende 6.Jh. – Anfangs 5.Jh. vChr. Wurde die Anhöhe durch
künstliche
Aufschüttungen
erweitert und an der südö stlichen Ecke durch eine Mauer abgestützt, die
heute noch sichtbar ist. Von den Toren, die zur Akropolis führten, ist noch
da Nordtor erhalter, da am Ende der Zentralen Nordsüd-Strasse liegt. Auf
der acropolis wurden mehrere Tempel und andere zahlreiche Kultgebäude errichtet.
Im nördliche teil des heiligen Bezirkes liegt der tempel D ( um 550 v.Chr.)
und gleich daneben der Tempel C. es ist dies der älteste Tempel der Akropolis,
von dem man sichere Kenntnis hat. Erbaut in der ersten Hälfte des 6.Jhv.Chr.
wurde e rim Osten un Südosten von zwei Altären flankiert. Metopen – Reliefs
schmückten die Tempelfront und im Giebel befand sich eine große Tonmaske
der medusa. Zwischen 1925 un 1926 wurden 14 Säulen der nordseite un Teile
des Frieses wieder aufgebaut. Südlich des temples C lag der kleine temple
B aus hellenistrischer Epoche. Er war vielleicht dem Empedokles , dem Philosophen
aus Agrigent, der in Selinunt Entwässerungsanlagen eingerichtet haben soll,
geweiht. Um diesen Tempel herum befinden sich die ältesten Kultgebäude von
Selinunt. Ganz im Süden erhoben sich die zwei Tempel A und O (Anfangs 5.
Jh. V.Chr.), die nahe beieinander liegen und siche ähnlich sind. In mittelalterlicher
Epoche wurden sie zusammengefügt und al Festung benutzt. Vor dem temple
A ist ein kleiner Altar zu erkennen.
DER OSTHÜGEL
Hier standen die drei großen tempel E, F und G Der tempel G war mit seinem
Grundriss von ca 110X 50 m einer der größten tempel der antike. Die
Säulen waren 16,27 m hoch un besaßen eine Durchmesser von 3,41 m. Der Bau
wurde nie zu Ende geführt, obwohl damit in sehr früher Zeit begonnen worden
war. Das material stammt aus dem Steinbruch Cave di Cusa, der 9 km nordwestlich
entfernt liegt. Noch heute sind dort die Arbeitssputen aus der Antike erkennbar.
Südlich vom tempel F, der um 550 v.Chr. erbaut wurde. Er war mit metopen
geschmückt, von denen noch zwei teilweise erhalten sind (archäologisches
Museum in
Palermo).
Es folgt der temepl E, welcher der Hera geweiht war. Der entstand auf dem
Höhepunkt des dorischen Baustils in der ersten Hälfte des 5.Jh.v.Chr. der
Fries im Pronaos war mit metopen geschmückt, davon befinden sich fünf im
archäologischen Museum in Palermo. Ende der fünfziger Jahre wurde der Tempel
vollständig rekonstruiert. Dies sind die bekannten tempel, aber auf der
Akropolis stand sicher noch ein weiterer tempel, dessen Standort noch unbekannt
ist. Vielleicht war dies der erste tempel, der in der Stadt von den Siedlern
aus Megara erbaut wurde. Zu diesem tempel gehören die sechs archaischen
Metopen (Anfangs 6.Jh.v.Chr.). welche Gottheiten die Tempel geweiht waren,
bleibt ein Geheimnis. Nur der Tempel E Konnte, dank einer inschrift, als
heratempel identifiziert warden.
DIE ANTIKE STADT
Wenig bleibt von der antiken Stadt Selinunt, die durch die Karthager zerstört wurde. Die zurückgebliebenen Einwohner lebten auf der Akropolis weiter. Neue Ausgrabungen,die immer noch weitergeführt warden, haben einen Teil der Stadtmauern und ein Stadtmauern und ein Stadttor ans Licht gebracht.
DAS HEILIGTUM DER MALOPHOROS
Nicht nur die Griechen besuchten dieses Heiligtum, das malaphoros, der Trägerin des granatapfels, geweiht war. Einige Bautypologien erinnern mit ihrer Megaronform an diemykenische Architektur. In neueren Ausgrabungen wurde ein Kultgebäude mit einigen Stelen aus der Zeit nach 409 v.Chr. erforscht.
DIE NEKROPOLEN
Es wurden verschiedene Nekropolen mit zahlreichen Gräbern gefunden. Tausende von Grabbeigaben, hauptsäch lich griechische Vasen und Statuetten aus Terrakotta, kamen ans Licht. Einige Gräber lagen rund 5 km von der Stadt entfernt und lassen bei Archälogen die Vermutung aufkommen, dass diese Nekropole zu einer anderen, noch unbekannten, Siedlung gehörte.


